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Meine weiteren Aktivitäten :
   
  Wie ich ja bereits erwähnte, bin ich als freie Dozentin an der Berufsakademie für Psychologie tätig.
Ich vermittle Wissen zum Thema Transsexualität.
Wer könnte so ein Thema besser vermitteln, als eine Betroffene selbst?
Es ist doch immer wieder herrlich, wie die Studenten dort bei meinem Eintreffen auf mich reagieren
Da ich jede Klasse nur einmal habe, kennen mich all die Studenten nicht - sie wissen nicht wie ich
aussehe, wie ich bin - sie wissen nur, da kommt eine Transsexuelle. Und viele sind anfänglich der
Meinung, wie so eine ausschaut, man kennt das ja aus dem Fernsehen. Die ist gleich zu erkennen.
Um so mehr ist dann das Erstaunen, wenn ich die Klasse betrete . Es kommt dann schon mal der Kommentar : "Das ist ja wohl keine, das Thema fällt wohl aus" und um so fragender die Gesichter
der Studenten
wenn der Professor mich dann vorstellt und ich eben doch die Transe bin.
Ich denke, daß ich durch meine Aktivität die Meinungskluft zwischen uns Betroffenen und unseren
Mitbürgern wenigstens weitgehends schließen kann.
Denn nach diesem "Schultag" sagen mir wirklich viele Studenten, daß sie uns, ( die Betroffenen )
wohl doch in einem ganz anderen Licht sehen werden . . .
   
 
   

Meine Arbeit beim Film:
  Mitte des Jahres 2000 hat sich ein Filmteam der Bavaria Film / SWR 3 an eine Betroffene aus der
TSH ( Transsexuellen Selbsthilfegruppe Stuttgart ) gewandt, mit dem Anliegen, es solle ein Spiel-
film über dieses Thema für die ARD gedreht werden und man bräuchte Mithilfe von Betroffenen.
So wurde das Drehbuch übermittelt und es kam zu einem Treff mit dem wunderbaren Regisseur

Michael Verhoeven
der uns dann auch alle für den Film als Komparsen unter Vertrag nahm.
Es vwar eine wunderbare Zeit, was vor allem dem gesamten Filmteam zu verdanken ist.
Nicht zuletzt den Hauptdarstellern
:

Nina Hoger, Dominique Horwitz, Barbara Ahrens